Psychologische Forschung rund um die schönste Nebensache der Welt

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Sex, Fußball und Psychologie
Psychologische Forschung rund um den Fußball:

Torwarte: müssen sich für eine Ecke entscheiden, bevor der Schütze schießt. Sie  sollten beim 11Meter 6 – 10 cm neben der Mitte des Tores stehen. Diese Distanz ist für den Schützen nicht wahrnehmbar, dennoch schießt er mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit in das längere Eck, wohin der Torwart dann springen kann. Die Statistik zeigt: Sie sollten, die durch Diskussionen die Zeit zwischen Elfmetervergabe und Schuss in die Länge ziehen. Die Schützen werden nervöser und treffen schlechter. Außerdem: Bewegung zieht Aufmerksamkeit auf sich. Die Statistik zeigt: Macht der Torwart vor dem Schuss mit den Armen rudernde Bewegungen, geht der Ball näher am Körper des Torwarts heran, der Torwart hat eine größere Chance, den Ball zu halten.

Trainerwechsel innerhalb der Saison bringt gesehen auf die Leistung nichts (Breuer, Christoph: Trainerwechsel in 32 Jahren Bundesliga, Leistungssport, 1996, 41-46

Bei der WM 2002 stellte sich heraus, dass die Vorhersagegenauigkeit von Personen, die sich selbst als Laien einstuften signifikant besser war als die von Personen, die sich als Experten einstuften. (Gröschner, Christian u.a.: "Vorhersagen im Fußball", Zeitschrift für Sportpsychologie, 2006, 13(1) 23-36. Wenn man gar keine Ahnung hat, sagt man am besten 1:0 voraus.

Schiedsrichter gewähren der Heimmannschaft mehr Freistöße als der angereisten Mannschaft und geben ihnen mehr Extraspielzeit, wenn sie im Ergebnis 1 Tor zurückliegt. Sutter, M: Favoritism of agents Journal of Economic Psychology, 2004, 25, 461-469

Zuschauer haben auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft Einfluss je nach Aufgabenstellung: Positiven Einfluss bei konditionellen Aufgaben, negativen Einfluss bei überwiegend koordinativen Aufgaben. Strauß, Bern: Wenn Fans ihre Mannschaft zur Niederlage klatschen. Lengerich, 1999

und zum Schluss:

SEX: Durch Interviews und Fragebogen stellte sich bei 35 Profifußballern heraus: Es wird eine positive Beziehung zwischen regelmäßigem Sex und Leistungsverhalten auf dem Spielfeld angenommen. Allerdings berichten 2/3 nicht von einem Leistungsabfall, wenn Sex nicht möglich ist. Eine kleine Minderheit berichtet positive Effekte bei Sexentzug.

Berichtet wurde dass Sex sich negativ auf Ausdauer und Schnelligkeit auswirke, positiv aber auf kurzzeitige Belastungen und technisch-taktische Leistungen. Vor einem Wettkampf waren die Ergebnisse (noch) widersprüchlicher. Saß, Horst: Sex und sportliche Leistung. Leistungssport, 1995, 25 (4), 20-22.

Sex unter 4 Stunden vor dem Spiel scheint Zweikampfstärke zu kosten. Ebenso unterschiedlich handhaben es die Trainer mit dem Sex-Regeln. Manche fördern den Zugang zu (eigenen) Frauen, manche verbieten ihn. Sympathisch ist die Haltung von Berti Voigts, der sagte: „Jeder Spiele weiß schon selbst, was ihm wann gut tut, ich lasse das völlig frei, ob und wie lange der Spieler vor dem Spiel Sex haben darf – nur in der Halbzeitpause: Das gibt es bei mir nicht!“

Falls Sie von weiteren interessanten Zusammenhängen gehört haben, lassen Sie es mich wissen!

Viele Grüße und schöne Spiele wünscht

Jörg Schumann

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Und für Fein-Schmecker: Die 50 schockierendsten Momente während der vergangenen WMs auf You-Tube. Auch hier sieht man noch einmal ganz am Anfang wie Lehmann seine Elfmeter hält: Mit Psychologie.


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